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DIA DE YEMANJÁ


DER TAG DER MEERESGÖTTIN YEMANJÁ

Jedes Jahr wird in Salvador am 2. Februar das Fest der Meeresgöttin Yemanjá gefeiert.
Yemanjá ist eine afrikanische Orixá und spielt eine wichtige Rolle im Candomblé sowie anderen afro-brasilianischen Religionen.
Ihr Fest ist ein wichtiger Jahresevent, viele tausend Menschen kleiden sich ihr zu Ehren ganz in weiß und gehen an die Strände, um sie mit Opfergaben zu ehren. Auf kleinen selbstgebauten und -gebackenen Schiffchen werden ihr Blumen, kleine Spiegel, Kämme, Parfüm, Schmuck, Essen und andere schöne Objekte dargebracht. Das Fest der Meeresgöttin ist für Anhänger des Candomblé und des Umbanda äußerst bedeutend.

Iemanjá, Iyemanjá, Yemaya, Yemoja oder Iemoja

Oft fallen im Candomblé die Feiertage mit den katholischen zusammen. Am 2. Februar feiert die Kirche Maria Lichtmess, der Tag der Meeresgöttin ist außerdem auch der Tag der katholischen Heiligen Nossa Senhora dos Navegantes (br. Schutzheilige der Seefahrer). Das Lichtfest aus dem heidnischen Rom hat sich also in eine andere Kultur übertragen, bis heute werden auf den Riffen vor Salvador da Bahia hunderttausende von Kerzen für die Meeresgötting angezündet, zu deren Licht ihr Opfer dargebracht werden. Es ist ein Spektakel ohne Gleichen, rührend, wunderschön, musikalisch und eine Mischung aus Fest und Ritual.

'Mutter deren Kinder Fische sind'

Diesem Fest beizuwohnen, ist ein besonderes Erlebnis, das Du nicht verpassen solltest, wenn Du zu dem Termin in Brasilien bist. In anderen Teilen Brasiliens feiert man dieses Fest übrigens an anderen Jahrestagen, der 2. Februar ist also nicht überall der Tag der Meeresgöttin (in São Paulo ist es der 8. Dezember).