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6+ Tipps - warum Übungs Instrumente Sinn machen


Übungsinstrumente für daheim - 6+ Tipps, warum Silent Instrumente absolut sinnvoll sind

Rio Samba, Samba Reggae, Maracatú, Forró, Capoeira, Samba de Mesa, Mix-Styles - Brasilianische Musik ist so divers wie sonst fast kein Style der Welt und bietet noch dazu eine reiche Auswahl an Instrumenten an.

Plus, (Hobby-)musiker auf allen Levels finden dabei ihr Plätzchen, denn Instrumente mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ziehen vom Anfänger bis zum Profi ein breites Spektrum an Leuten an. Nicht zu vergessen, wie viel Spaß das trommeln in der Gruppe macht. Aber ist auf die Trommel hauen schon Musik? Und wie kann man schnell besser werden?

Jeder kommt mit anderen Erwartungen in eine Gruppe. Die einen wollen einfach nur spielen, um sich zu vergnügen und um hinterher auf ein Bier zu gehen. Die anderen entwickeln Ehrgeiz, üben, werden besser, kreativer und probieren sich auch mal an anderen Instrumenten aus. Die Techniken bei Brasilpercussion sind überlappend, das heißt wenn Du ein Instrument gut beherrscht, wirst Du ein anderes mit ähnlicher Spieltechnik mit großer Wahrscheinlichkeit relativ schnell auch spielen lernen.

Ein guter Anfang, um besser zu werden oder auch weitere Instrumente zu lernen, ist auch außerhalb der einen Probe pro Woche mal ein Instrument anzufassen. Wer Instrumente wie Klavier, Klarinette oder Geige spielt, der kennt das gut, da kommt man um's üben nicht herum. Am Anfang tun die Finger weh, die Muskulatur ist noch schwach, die Technik nicht entwickelt, der Sound kränkelt. Wie kommt man denn nun aber über diesen Punkt hinaus, merklich seine Technik zu verbessern? Und geht das überhaupt - alleine daheim Samba spielen, ohne Gruppe und ohne die anderen Instrumente? Ja! Mit einem Übungsinstrument.

6 Tipps, wie Du mit einem Übungsinstrument Dein Spiellevel nach oben pushen kannst:

1. Mit einem Übungsinstrument kannst Du leise zuhause üben ohne Nachbarn oder Mitbewohner zu stören
Viele von uns wohnen in Städten, oft in Wohnungen mit vielen Nachbarn oder Familienmitgliedern im gleichen Haushalt. Theoretisch darf man zwar in den meisten Ländern eine gewisse Zeit am Tag ein Musikinstrument daheim üben, aber man will's sich ja auch nicht mit der ganzen Nachbarschaft verscherzen. Mit einem Silent Instrument kannst Du fast zu jeder Zeit daheim üben. 100% lautlos sind natürlich auch diese Modelle nicht, aber leise genug, um niemanden zu stören und trotzdem authentisch üben zu können.

2. Du wirst stärker und gewöhnst Dich an Bewegungsabläufe
Wer seine "Samba-Meilen" erhöht, wird in kürzester Zeit Fortschritte merken. Das geht bei den Bewegungsabläufen los. Dein Körper muss sich an das Gewicht des Instrumentes gewöhnen und Muskulatur aufbauen. Wer nur einmal die Woche spielt, wird über ein gewisses Level nur schwer hinauskommen. Übungsinstrumente wiegen genausoviel wie ein richtiges Instrument, auch wenn der Sound leise ist, trainierst Du unter vergleichbaren Bedingungen wie in einer normalen Bandprobe.

3. Wer entspannter spielt, spielt schöner
Wer mehr übt, verkrampft nicht beim Spielen. Das wird man auch beim Sound hören. Ein entspannter Spieler bringt einen schöneren Swing mit in die Band. Und angenehmer ist es natürlich auch, wenn man nicht nach jeder Probe drei Tage Muskelkater und Rückenschmerzen hat. Versuche, mindestens ein Mal pro Woche daheim oder im Park auf Deinem Übungsinstrument eine viertel Stunde ohne Pause durchzuspielen und ein paar Breaks zu üben, so kommt Abwechslung rein und es wird nicht langweilig. Du bekommst schnell Ausdauer und wirst fit an Deinem Instrument. Unaufwendig und höchst effizient!

4. Beim alleine spielen klären sich viele Fragen
Es gibt keine dummen Fragen. Ganz im Gegenteil. Je mehr Fragen Du zum Klang, zur Spieltechnik, zum Musikstil, zum musikalischen Hintergrund, zur Ausführung, zum Ablauf etc. hast, desdo besser. Das zeigt, dass Du Dich mit eurer Musik auseinandersetzt. Beim alleine spielen wird Dir schnell auffallen, wo's noch hapert oder Du unsicher bist. Samba ist kein Geheimnis - Dein*e Gruppenleiter*in hilft Dir sicher gerne, alle Fragen zu beantworten, um so Dein Spiel zu verbessern. 

5. Hör und seh Dich selber spielen
In der Band hört man sich manchmal nicht gut. Es ist laut oder man versteckt sich hinter dominanteren Spielern. Fehler hört man gerade in der Percussion aber leider trotzdem auch aus der Masse raus. Wenn Du ab und an alleine übst, hörst Du, wie schön Dein Swing schon ist, aber auch Schwachstellen werden Dir auffallen. Das ist gut! Nur so kannst Du erkennen, woran's hängt und daran arbeiten, besser zu werden. Mit einem Übungsinstrument zu Hause kannst Du's dann ganz entspannt angehen und Deine Samba skills auf das nächste Level bringen. Lass Deine*n Gruppenleiter*in einen Blick auf Deine Spielechnik und Deine Körperhaltung werfen und spiel dann mit diesem Feedback zu Hause vor dem Spiegel - immer ein aufschlussreiches Erlebnis.

6. Wenn Du besser spielst, ist auch Deine Band besser
Jede Band ist nur so gut wie sein schwächster Spieler. Man kann sich beim trommeln nicht in der Masse verstecken. Das ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Wer rythmisch noch nicht sicher spielt oder das Repertoire noch nicht  gut kennt, kann sich mit einem Übungsinstrument in die Bateria stellen. So bist Du dabei, bekommst Übung und Spielgefühl und Fehler bleiben vorerst unsichtbar und vor allem ungehört. Wenn Du sicher genug bist, kannst Du auf ein normales Instrument wechseln.


+ Tipp für Gruppen:
Holt euch als Gemeinschaft ein paar Übungsinstrumente für die Band, die sich die Spieler ausleihen können wenn sie Lust zum üben haben oder für Neuzugänge zum üben zu Hause. Anfänger können so zum Beispiel schon früh in der Bateria mitspielen, ohne dass sie den Probenbetrieb beeinflussen. Besonders Samba Neulinge haben mit Übungsinstrumenten die Chance, Spielerfahrung zu sammeln oder auch schon früh an einem Gig mitzuwirken. Übungsinstrumente, die man sich gemeinsam anschafft und die sich jeder bei Bedarf ausleihen kann und die dann auch mehr genutzt werden, sind eine nachhaltige Anschaffung, die sich wirklich lohnt und der Gemeinschaft jeder Band zugute kommt.

Das klingt ja, als müsste jeder so ein Teil haben, aber bisher ging das doch auch ohne. Haben Übungsinstrumente denn nur Vorteile?

Natürlich nicht. Erstmal ist es noch ein Trumm, das daheim rumliegt. Dann kostet es Geld. Authentisches Spielgefühl kommt zwar bei den meisten Silent Instrumenten schon recht nah dran, vor allem die gummierten Artikel. Ein 100%iger Ersatz für ein echtes Instrument ist ein Übungsinstrument aber natürlich nicht, man darf das also nicht 1:1 vergleichen. Aber das soll es auch nicht sein. Als Kernaussage könnte man sagen: ein Übungsinstrument soll Dir außerhalb der Proben die Möglichkeit geben, ein sonst lautstarkes Instrument zu üben, um besser und fitter am Instrument zu werden. Alles in allem also ist es schon empfehlenswert, ein Silent Instrument anzuschaffen, wobei uns besonders gut die Option des Instrument-sharings gefällt, da dadurch die Auslastung gewährleistet ist, der Kostenaufwand für den einzelnen sinkt und man vielleicht auch tatsächlich mehr übt, wenn man so ein Teil nur gelegentlich in die Hände bekommt. Was meint ihr?

Hier ein paar Beispiele von Silent Instrumenten gespielt von Contemporânea Endorsern: