Tipps für Deinen Einkauf
Repinique - Kaufberatung

1. Welche Größe?

In Rios Sambaschulen werden fast ausschließlich 12“ Repiniques gespielt. Wenn Du also Batucada spielen willst ist 12“ die richtige Wahl.
Auch für Samba-Reggae empfehlen wir 12" Instrumente, für Timbaladagrooves werden gerne 10" oder 8" Repinques (Bacurinhas) verwendet, die sehr hoch gestimmt , schon fast wie Tamborims Klingen
Für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene mit Rückenproblemen ist eine 10“ oder 11“ Repinique eine gute Alternative.

2. Wie viele Spannstäbe?

Standard sind 6 Spannstäbe. Der Vorteil ist viel Platz zwischen den einzelnen Stäben. Das ist sehr wichtig wenn Du mit den Muttern nach oben spielen willst aber auch in der umgedrehten Spielposition stören die Muttern nicht so sehr am Oberschenkel.
Acht oder gar zwölf Spannstäben machen nur Sinn, wenn Du sehr hoch stimmen willst.
In Brasilien sieht man praktisch nie eine Repinique mit zwölf Spannstäben.

3. Alu oder galvanisiertes Blech?

Alu ist leichter und oxydiert nur wenig. Der Sound hat etwas mehr Kesselanteil.

Die galvanisierte Oberfläche des Stahlblechs verliert rasch ihren ursprünglichen Glanz, und wird matt. Der Kessel hat ein höheres Eigengewicht. Wer aber den typischen, sehr trockenen Sound liebt, nimmt das gerne in Kauf. In den Sambaschulen findet man diese Instrumente häufig, weil sie günstiger als Aluinstrumente sind.

4. Wie hoch ist der Rim?

Dies ist nicht nur eine Frage der Repinique. Auch das Fell bestimmt wie hoch der Rim sitzt. Ein neues Fell sorgt für eine hohe Position. Durch das Nachstimmen senkt sich der Spannring mit der Zeit. Meist ist, wenn eine komfortable Spielhöhe erreicht ist auch das Fell am Ende. Etwas behelfen kann man sich wenn man den Rim bei einem neuem Fell schräg montiert und auf der flachen Seite spielt.
Es gibt eigentlich nur eine Repinique (Macapart) bei der der Rim besonders flach und entsprechend dick ausgeführt ist.

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